Projekt iNec - Innovation durch Experten-Communitys im demografischen Wandel FIR e. V. an der RWTH Aachen
Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie

Europäischer Sozialfonds für Deutschland

Europäische Union

Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e. V. - Projektträger im DLR

Förderschwerpunkt Innovationsfähigkeit im demografischen Wandel

Dieses Vorhaben wird aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und aus dem Europäischem Sozialfonds der Europäischen Union gefördert.
Förderkennzeichen: 01HH11044
Der Europäische Sozialfonds ist das zentrale arbeitsmarktpolitische Förderinstrument der Europäischen Union. Er leistet einen Beitrag zur Entwicklung der Beschäftigung durch Förderung der Beschäftigungsfähigkeit, des Unternehmergeistes, der Anpassungsfähigkeit sowie der Chancengleichheit und der Investition in die Humanressourcen.
Wissenschaftsjahr 2013 - Die demografische Chance

Ausgangssituation

Innovationsfähigkeit maßgeblich


Die Innovationsfähigkeit eines Unternehmens bestimmt maßgeblich dessen wirtschaftlichen Erfolg. So zeigt sich, dass innovative Unternehmen wirtschaftlich deutlich erfolgreicher sind als Unternehmen deren Innovationsfähigkeit nicht so stark ausgeprägt ist (Brenken, Gudergan 2010). Demnach bildet eine hohe Innovationskraft die Grundlage für langfristigen Erfolg.

Innovationen entstehen dabei zu einem erheblichen Teil durch persönliche Vernetzung von Mitarbeitern, die nicht nur innerhalb ihrer Abteilungen, sondern auch darüber hinaus bewusst oder unbewusst ihre Erfahrungen, Ideen und ihr Wissen über Kunden oder Verfahren austauschen, diskutieren und immer wieder zu neuen Lösungsideen verknüpfen.

Allerdings führt die derzeitige Weiterentwicklung unserer Gesellschaft immer mehr dazu, dass die angesprochenen personengebundenen Vernetzungen aufbrechen. Sowohl die demografische Verschiebung als auch neue Formen der Arbeit werden in den kommenden Jahren die Erwerbsbiografien grundsätzlich verändern. Das wird eine immer stärkere Auflösung traditioneller Formen des Miteinanders und der Vernetzung in der Arbeitswelt zur Folge haben (Steiner, Geyer 2010). Durch eine Ruhestandswelle aufgrund des Ausscheidens demografisch starker Jahrgänge aus dem aktiven Berufsleben wird dieser Trend in den nächsten Jahren dramatisch verschärft.

Quellen:

  • Brenken, B. / Gudergan, G.(2010): Fakten und Trends im Service, Aachen.
  • Steiner, Viktor/ Geyer, Johannes (2010): Erwerbsbiografien und Alterseinkommen im demografischen Wandel. Eine Mikrosimulationsstudie für Deutschland. Berlin: DIW [Forschungsschwerpunkt: Wirkungsanalyse des Alterssicherungssystems; 55]
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