Projekt 3Dsupply - 3Dprint-Supply-Service Projektforschungsstelle: FIR e. V. an der RWTH Aachen
Das Projektkonsortium:
Alstom Transport Deutschland GmbH, Salzgitter, Germany
Comprisetec GmbH, Hamburg, Germany
FIR e. V. an der RWTH Aachen, Aachen, Germany
Fraunhofer-Einrichtung für Additive Produktionstechnologien IAPT, Hamburg-Bergedorf, Germany
TOP Mehrwert-Logistik GmbH & Co. KG, Hamburg, Germany
Gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung
Das zugrundeliegende Vorhaben wird mit Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung unter dem Förderkennzeichen 02K16C162 gefördert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung liegt beim Autor.

Das Projekt

3Dsupply – 3Dprint-Supply-Service


Bildmarke Projekt 3Dsupply [Foto: ©jean song – stock.adobe.com]
Bildmarke Projekt 3Dsupply [Foto: ©jean song – stock.adobe.com]

Ziel des Forschungsvorhabens 3Dsupply ist es, ein integriertes Dienstleistungskonzept für Logistikdienstleister zu entwickeln.

Bei der zu erwartenden fortschreitenden Marktdurchdringung der additiven Fertigungstechnologien ist auch von Konsequenzen für die Logistikbranche auszugehen. Die Verlagerung der Produktion hin zum Bedarfsort bringt geringere Transportdistanzen (Near-Sourcing) und weniger Lager-/Puffervorgänge mit sich. Dezentrale Produktion über multiple Produzenten führt zwar zu sinkendem Transportbedarf, fördert aber gleichzeitig einen gestiegenen Bedarf an den Transport der korrekten Information zum richtigen Empfänger.

Die informationstechnologische und konstruktionsfachliche Verbindung von Nachfragern und geeigneten Produzenten schafft ein Potenzial zur Entwicklung eines neuen Dienstleistungskonzepts für Logistikdienstleister. In diesem wird der Logistikdienstleister zum Transporteur von Wissen und Informationen unter Berücksichtigung der traditionellen logistischen Oberziele: die richtigen Informationen (Produkte) zur richtigen Zeit am richtigen Ort und in der richtigen Menge sowie in der richtigen Qualität und zu den richtigen Kosten verfügbar machen.

Das zu entwickelnde integrierte Dienstleistungskonzept besteht zum einen aus der Konzipierung einer Referenznetzwerkstruktur zur dezentralen Ersatzteilversorgung unter Berücksichtigung generativer Fertigungsverfahren und zum anderen aus einem zielgerichteten Informationsmanagementsystem, welches Logistikdienstleister dazu befähigt, standardisiert Bauteilanforderungen des Kunden aufzunehmen und die Auswahl geeigneter Produzenten vorzunehmen.

Projektlaufzeit: 01.09.2017 – 31.08.2020

Schnell-Links

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