Projekt 'eStep Mittelstand' - Modulare Loesungen fuer den Mittelstand zur Staerkung der eigenstaendigen Integration von e-Business-Standards in komplexe Lieferkettenprozesse
Das Förderprojekt "eStep Mittelstand" war Teil der Förderinitiative "eStandards: Geschäftsprozesse standardisieren, Erfolg sichern", die im Rahmen des Förderschwerpunkts "Mittelstand-Digital – IKT-Anwendungen in der Wirtschaft" vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert wurde.
Projektkonsortium:
eCl@ss e.V., Köln, Germany
FIR e. V. an der RWTH Aachen, Aachen, Germany
GRÜN Software AG, Aachen, Germany
GS1 Germany GmbH, Köln, Germany
TAPAS GmbH, Hamburg, Germany

Das Projektkonsortium

Die Konsortialpartner im Forschungsprojekt eStep Mittelstand stellen sich vor:


eCl@ss e.V.

Köln, Germany

Von der Produktentwicklung über die Produktion, den Einkauf, den Vertrieb und den After-Sales-Service: Hochwertige Stammdaten, gekennzeichnet durch einheitliche Datenstrukturen und einheitliche Datenformate, sind die fundamentale Basis für ein effizientes Informations- und Datenmanagement. Dies gilt sowohl über Unternehmensgrenzen hinaus als auch im eigenen Unternehmen. Der eCl@ss-Verein und seine Mitglieder haben es sich gemeinsam zur Aufgabe gemacht, die hier liegenden Potenziale zu heben – über Branchen- und Unternehmensgrenzen hinaus. Er ist bei der Institut der deutschen Wirtschaft Köln Consult GmbH angesiedelt.

FIR e. V. an der RWTH Aachen

Aachen, Germany

Das Forschungsinstitut für Rationalisierung (FIR) e. V. ist eine selbständige, landesgeförderte Einrichtung an der RWTH Aachen für angewandte Forschung. Als Partner der Unternehmen und der Wirtschaft entwickelt das FIR Leitbilder für die moderne Betriebsorganisation in den Bereichen Produktions-, Dienstleistungs- und Informationsmanagement. Im Bereich Dokumentenmanagement kann das FIR auf die Erfahrung zahlreicher Beratungs- und Einführungsprojekte sowie existierende Netzwerke zurückgreifen. Im Rahmen der Campus-Initiative der RWTH Aachen verantwortet das FIR das Cluster Logistik. Ausgerichtet auf eine völlig neue Form der Zusammenarbeit zwischen Forschung und Industrie werden die komplexen Zusammenhänge in realen Produktions- und IT-Umgebungen erlebbar gemacht. Herzstück bildet das Enterprise-Integration-Center (EICe; www.eice.de). Neben drei Innovation-Labs, in denen der inner- und überbetriebliche Daten- und Informationsaustausch dargestellt wird, bietet die im EICe implementierte reale Produktion eine direkte Anwendungs- und Testumgebung in einer echten Wertschöpfungskette. Das FIR-Spin-off myOpenFactory entwickelt einen Kommunikationsstandard zur überbetrieblichen Auftragsabwicklung im Maschinen- und Anlagenbau (DIN PAS 1047, gefördert durch das BMBF). Das FIR nimmt außerdem teil am Exzellenzcluster Produktionstechnik. Dies ist ein Zusammenschluss von produktionstechnischen Forschungsinstituten der RWTH Aachen im Exzellenzcluster "Integrative Produktionstechnik für Hochlohnländer" mit dem Ziel, aus der Produktionstechnik heraus Beiträge zur Erhaltung arbeitsmarktrelevanter Produktionen in Hochlohnländern zu liefern.

GRÜN Software AG

Aachen, Germany

Die GRÜN Software AG bietet mit knapp 100 Mitarbeitern Branchen- und Spezialsoftware, Outsourcing und Agenturleistungen, teilweise über Tochterunternehmen, an. Das Unternehmen besteht seit über 20 Jahren und ist Hersteller von effizienten und spezialisierten Standard-Branchenlösungen, unter anderem für Mitglieds- und Spendenorganisationen, für Bildungsanbieter oder im Bereich der Intralogistik. Weiterhin führt das Unternehmen Softwareentwicklung in Individualprojekten durch, unter anderem mit dem Schwerpunkt Webentwicklung. Forschungsaktivitäten im „GRÜN Lab“ fördern anwendungsnahe Innovationen durch Kooperationen mit der Wissenschaft und geben Impulse in die Entwicklungsabteilung.

GS1 Germany GmbH

Köln, Germany

GS1 Germany unterstützt Unternehmen aller Branchen dabei, moderne Kommunikations- und Prozessstandards in der Praxis anzuwenden und damit die Effizienz ihrer Geschäftsabläufe zu verbessern. Unter anderem ist das Unternehmen in Deutschland für das weltweit überschneidungsfreie GS1-Artikelnummernsystem zuständig – die Grundlage des Barcodes. Darüber hinaus fördert GS1 Germany die Anwendung neuer Technologien zur vollautomatischen Identifikation von Objekten (EPC/RFID) und zur standardisierten elektronischen Kommunikation (EDI). Im Fokus stehen außerdem Lösungen für mehr Kundenorientierung (ECR – Efficient Consumer Response) und die Berücksichtigung von Trends wie Mobile-Commerce, Multichanneling sowie Nachhaltigkeit in der Entwicklungsarbeit. GS1 Germany gehört zum internationalen GS1-Netzwerk und ist nach den USA die zweitgrößte von mehr als 110 GS1-Länderorganisationen. Paritätische Gesellschafter sind das „EHI Retail Institute“ und der Markenverband.

TAPAS GmbH

Hamburg, Germany

Die TAPAS GmbH wurde 2007 in Hamburg gegründet und beschäftigt 20 Mitarbeiter mit langjähriger Erfahrung in der Verpackungsdruckindustrie. TAPAS arbeitet, je nach Projekt, interdisziplinär mit Spezialisten und Prozessberatern zusammen. Im Fokus der TAPAS-Dienstleistung steht die Steuerung der organisatorischen und drucktechnischen Umsetzung von Primär- und Sekundärverpackungen, die wesentliche Marketingfunktionen erfüllen. TAPAS ist spezialisiert auf die Umsetzung großer Verpackungssortimente mit oft über 1 000 SKU, für die Markenindustrie (FMCG) und Handelskonzerne. Im Rahmen ergänzender Dienstleistungsprojekte berät TAPAS Verpackungsentscheider aus Handel und Industrie zu Fragestellungen der Verpackungsumsetzung mit Schwerpunkt Drucktechnik und Artwork-Management. Die TAPAS GmbH stellt ihren Kunden aus dem Bereich Handel und Markenartikel Industrie mit dem TAPAS-PackNet® ein Packaging-Artwork-Management-System zur Optimierung der Verpackungsumsetzungsprozesse zur Verfügung. Alle relevanten Informationen und Daten der Verpackungserstellung werden zentral verwaltet und den Prozessteilnehmern entsprechend ihrer Funktion innerhalb der Prozesskette zur Verfügung gestellt. Der gesamte Umsetzungsprozess wird den Beteiligten transparent dargestellt und ermöglicht somit die Koordinierung der technischen und organisatorischen Teilprozesse.

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