Projekt 'eStep Mittelstand' - Modulare Loesungen fuer den Mittelstand zur Staerkung der eigenstaendigen Integration von e-Business-Standards in komplexe Lieferkettenprozesse
Das Förderprojekt "eStep Mittelstand" war Teil der Förderinitiative "eStandards: Geschäftsprozesse standardisieren, Erfolg sichern", die im Rahmen des Förderschwerpunkts "Mittelstand-Digital – IKT-Anwendungen in der Wirtschaft" vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert wurde.
Projektkonsortium:
eCl@ss e.V., Köln, Germany
FIR e. V. an der RWTH Aachen, Aachen, Germany
GRÜN Software AG, Aachen, Germany
GS1 Germany GmbH, Köln, Germany
TAPAS GmbH, Hamburg, Germany

Glossar beginnend mit U

UBL

Universal Business Language (UBL) definiert ein generisches, XML-basiertes Austauschformat für Geschäftsdokumente. UBL wurde entwickelt, um den Datenaustausch zwischen Unternehmen zu erleichtern, die unterschiedlichen Branchen angehören und daher keinen gemeinsamen Standard haben. Der Standard kann erweitert werden, um den spezifischen Anforderungen einzelner Branchen gerecht zu werden. UBL umfasst so genannte Business Information Entities (BIEs), die die Basis für Geschäftsdokumente wie 'Bestellung' oder 'Rechnung' bilden. Durch ein Regelwerk wird spezifiziert, welche Transaktionen in einem Prozess welche Rahmenbedingungen berücksichtigen müssen.

UNSPSC

Der United Nations Standard Products and Services Code – kurz UNSPSC – ist eine aus dem nordamerikanischen Raum stammende Klassifikation. Aufgrund ihrer breit gefächerten Warenbereiche kann sie branchenübergreifend zur Unterstützung elektronischer Einkaufs- und Verkaufsprozesse eingesetzt werden. Die hierarchisch aufgebaute UNSPSC-Klassifikation umfasst vier Stufen. Ist ein tieferer Detaillierungsgrad erwünscht, kann sie durch eine weitere, unternehmensspezifische Stufe ergänzt werden. UNSPSC unterstützt keine Merkmale. Durch seine Entwicklung im Umfeld der Vereinten Nationen ist bei UNSPSC eine Verbreitung vor allem im englischsprachigen Raum gegeben und häufig auch relevant für Unternehmen, die diesen Raum beliefern.

UPIK

Der Unique Partner Identification Key (UPIK) wird genutzt, um Standorte von Zulieferanten und Kunden in der Automobilindustrie und im chemischen Bereich eindeutig zu identifizieren. Im Jahr 2001 hat der Verband der Automobilindustrie (VDA) das so genannte „UPIK“-Projekt gestartet und beabsichtigt, über die D&B D-U-N-S®-Nummer eine eindeutige und überschneidungsfreie Identifikation der Partner im logistischen Prozess abzubilden. Seit dem Jahr 2005 ist auch der Verband der Chemischen Industrie (VCI) diesem Projekt beigetreten, um Standorte von Zulieferanten und Kunden auch im chemischen Bereich eindeutig zu identifizieren.

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